Allen Mitarbeitern der Agentur German Arts ist ein großes Interesse an Kunst und Kultur gemein. Die langjährige Vernetzung in diesem Umfeld führte inzwischen zu zahlreichen Projekten in äußerst sensibler Umgebung sowie zu einer Datenbank, die mittlerweile knapp 2.500 Einträge aus dem In- und Ausland umfasst. Der größte Anteil spannender Locations fällt dabei natürlich auf das geschichtsreiche Berlin.
Der sensible Umgang mit der Atmosphäre einer bestimmen Location gehört genauso zum innersten Selbstverständnis unserer Agentur wie der natürliche Respekt vor unersetzlichen Kunstwerken und die Berücksichtigung strengster Sicherheitsstandards bei Arbeiten in schwieriger Umgebung. Dieses Bewusstsein ermöglicht es uns, das Vertrauen von Auftraggebern zu rechtfertigen, die mit uns häufig zum ersten Mal überhaupt Events in dafür eigentlich nicht vorgesehenen Umgebungen realisieren. Hier einige Beispiele:
Der Pergamonaltar im gleichnamigen Museum wird aus Angst vor Beschädigungen möglichst selten gereinigt und dann auch nur von zugelassenen Spezialfirmen und unter Überwachung betreten. German Arts durfte auf dem originalen Marmor (aus dem 2. Jahrhundert v. Chr.) jedoch bereits diverse Male komplexe Licht- und Toninstallationen ausführen. Auch Veranstaltungen vor dem Ischtartor, in der Skulpturenhalle der Alten Nationalgalerie oder im Treppenhaus des Neuen Museums gehören nicht zuletzt dank intensiver Abstimmungen mit den Museumsrestauratoren mittlerweile zur Agenturroutine. German Arts ist eine von drei Firmen in Berlin, die von den Staatlichen Museen für Arbeiten auf den sensiblen Natursteinböden und inmitten der unbezahlbaren Sammlungen aller Häuser zugelassen ist.
Auch die Leitung des Berliner Doms am Lustgarten steht Veranstaltungen glücklicherweise recht offen gegenüber. Aber selbst diese Auftraggeber mussten sich erst längere Zeit mit den von uns vorgelegten Plänen beschäftigen, bevor sie die Freigabe für unsere aufwändigen Lichtprojekte erteilten. Neben der Produktion einer heftigen Techno-Oper war der spektakuläre Höhepunkt eine Zugabeninszenierung nach einer bis dahin seriösen sechsstündigen Licht- und Orgelnacht zum 100jährigen Domjubiläum. Wir brachten hierfür auch Technik in Bereiche ein, die seit dem Wiederaufbau 1988 nicht mehr betreten worden waren. (Video auf Anfrage)
Das Kunstmuseum Wolfsburg diente wegen seiner interessanten Architektur und seiner Nähe zum VW-Werk bereits mehrere Male als Ort spektakulärer Autopräsentationen. Alle Fahrzeuge, selbst der 400 km/h-Bugatti, mussten jedoch bisher immer im Haus geschoben werden, da die Belastung der Klimaanlage durch Abgase die im Haus gelagerten Kunstwerke gefährdet hätte. Der von uns dort mit Hilfe einiger guter Ideen erstmals präsentierte VW Touran war und ist das einzige Fahrzeug, dass jemals mit eigener Motorkraft im Ausstellungssaal fahren durfte.
Zur Vorbereitung mehrere Veranstaltungen haben wir 2006 die modernste Offshore-Gasförderplattform in der Nordsee besucht und dort mit Unterstützung des Betreibers ein mit den hohen Sicherheitsstandards kompatibles Technikkonzept entwickelt. Ähnliche Ansprüche waren bisher nur bei der Eröffnungsveranstaltung auf einer in vollem Betrieb befindlichen neuen Gasverdichterstation in Thüringen zu berücksichtigen.
Weitere Projektbeispiele in ungewöhnlichen wie spektakulären Umgebungen finden Sie im oben stehenden Rollbalken.